{"id":429,"date":"2010-10-20T18:21:00","date_gmt":"2010-10-20T16:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/spv-meissen.de\/?p=429"},"modified":"2022-01-23T20:29:38","modified_gmt":"2022-01-23T19:29:38","slug":"familienaustausch-mit-vitry-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spv-meissen.de\/el\/2010\/10\/20\/familienaustausch-mit-vitry-2010\/","title":{"rendered":"Familienaustausch mit Vitry 2010"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>regelm\u00e4\u00dfig seit 2007<\/li>\n<li>28.10. bis 01.11.2011 Gegenbesuch in Mei\u00dfen<\/li>\n<li><b><span style=\"color: #ff0000;\"><i>Interessierte Familien als Teilnehmer und Gastgeber stets gesucht, bitte beim SPV melden!<\/i><\/span><\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-435\" src=\"https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Louvre.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Louvre.jpg 800w, https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Louvre-300x225.jpg 300w, https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Louvre-768x576.jpg 768w, https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Louvre-133x100.jpg 133w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-436 size-medium\" src=\"https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Abend-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Abend-300x225.jpg 300w, https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Abend-133x100.jpg 133w, https:\/\/spv-meissen.de\/wp-content\/uploads\/Beitraege\/2010\/Am_Abend.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">01.10. &#8211; 06.10.2010<\/p>\n<p>Schon zum zweiten Mal nahm ich, Claudia Weise, an dem Familienaustausch des St\u00e4dtepartnerschaftsvereines nach Vitry teil. Dieses Mal mit meinem 10 j\u00e4hrigen Sohn Max. Wir selbst haben in unserem Heim 2007 und 2009 ebenfalls G\u00e4ste aus Vitry betreut.<\/p>\n<p>Freitagabend, den 01.10., flogen wir von Berlin Sch\u00f6nefeld nach Paris Orly. Erst 22.30 Uhr konnten wir mit unseren Gastfamilien das Flughafengel\u00e4nde verlassen und nach Vitry in die \u201eBetten\u201c fahren. Zum Gl\u00fcck dauert es nur 15 Minuten vom Flughafen zu Mei\u00dfens Partnerstadt Vitry.<\/p>\n<p>Der Sonnabend war ganz dem Zusammensein mit den Gastfamilien gewidmet. Wir hatten Gl\u00fcck, denn unsere Gastmutter, Ingrid Brechenmacher, ist eine geb\u00fcrtige Rheinl\u00e4nderin, so dass Sprachhindernisse nicht zu \u00fcberwinden waren. Au\u00dferdem kannte ich das Heim schon vom Besuch 2008.<\/p>\n<p>Am Samstagvormittag fuhren wir zum Eifelturm, da mein Sohn dort unbedingt hin wollte.<br \/>\nNach einem marokkanischen Mittagessen besuchten wir in Vitry die \u201eWelt der Sinne\u201c.<br \/>\nAm Abend fand im Sportcasino ein Willkommensabend statt, der uns mit Gestaltung und Essen beeindruckte.<\/p>\n<p>Am Sonntag war ein super Wetter und neben den 1000 Joggern verbrachten wir diesen in den Tuileries. Wir sahen Werke von Claude Monet im Museum de l`Orangerie. A\u00dfen unter Kastanien super zu Mittag und hatten vier Stunden Zeit, uns individuell den Louvre zu erschlie\u00dfen. Mein Sohn Max war nat\u00fcrlich von der Mona Lisa beeindruckt und den Gem\u00e4chern Napoleons III.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck franz\u00f6sische Lebensart fanden wir beim Warten an der Seine. Dort lernten wir eine \u00e4ltere Franz\u00f6sin mit einem wei\u00dfen Papagei kennen und junge Franzosen, die versuchten ihre Handy aus dem Fluss zu fischen, erfolglos.<\/p>\n<p>Mit einem lecken Abendessen und der Lichterfahrt mit Schiff auf der Seine sowie Nachtbusfahrt durch Paris-City ging dieser tolle Sonntag zu Ende.<\/p>\n<p>Am Montag fuhren wir mit dem Bus zu Claude Monet Garten und Wohnhaus nach Giverny. Dabei lernten wir das Pariser Verkehrschaos kennen. Gut zwei Stunden dauerte die 80 km weite Busreise!<\/p>\n<p>In Giverny sahen wir eine Bilderausstellung von franz\u00f6sischen Impressionisten und begriffen, dass die Kunstrichtung des \u201esozialistischen Realismus\u201c, Bilder von Arbeitern am Hochofen\u201c, ganz andere Wurzeln gehabt hat, als gemeinhin angenommen.<br \/>\nV\u00f6llig beeindruckt waren alle von Monets Garten- und Seenlandschaft. So wie die Bilder gemalt ber\u00fchmt sind, so detailgetreu sind die \u201eangelegten\u201c nat\u00fcrlichen Vorlagen. Anfang Oktober bl\u00fchten Dahlien, Aster, Sonnenblumen etc., das Laub begann sich zu f\u00e4rben. Unvergesslich!<\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight erlebten alle am Nieseldienstagvormittag mit dem Besuch des Rathauses von Paris. Die S\u00e4le, die Kronleuchter, der Prunk alter Zeiten eindrucksvoll f\u00fcr die Gegenwart erhalten. Die Kinder liefen gern auf roten Teppichen und rutschten auf gebohnerten Parkett.<br \/>\nMit einem Gutschein (13,00 \u20ac) wurden wir in ein erstklassiges Selbstbedienungsrestaurant in die individuelle Familiengestaltung entlassen.<\/p>\n<p>Es waren f\u00fcnf erlebnisreiche, kommunikative, bildende Tage in unserer Partnerstadt Vitry. Danke den Organisatoren, danke f\u00fcr die Gastfreundschaft, danke f\u00fcr die Zeit und die Geduld.<br \/>\nWir m\u00fcssen uns anstrengen, im n\u00e4chsten Jahr so ein anspruchsvolles Programm hier in Mei\u00dfen und Sachsen zu organisieren.<\/p>\n<p>Claudia Weise<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>regelm\u00e4\u00dfig seit 2007 28.10. bis 01.11.2011 Gegenbesuch in Mei\u00dfen Interessierte Familien als Teilnehmer und Gastgeber stets gesucht, bitte beim SPV melden! 01.10. &#8211; 06.10.2010 Schon zum zweiten Mal nahm ich, Claudia Weise, an dem Familienaustausch des St\u00e4dtepartnerschaftsvereines nach Vitry teil. Dieses Mal mit meinem 10 j\u00e4hrigen Sohn Max. Wir selbst haben in unserem Heim 2007 und 2009 ebenfalls G\u00e4ste aus Vitry betreut. Freitagabend, den 01.10., flogen wir von Berlin Sch\u00f6nefeld nach Paris Orly. Erst 22.30 Uhr konnten wir mit unseren Gastfamilien das Flughafengel\u00e4nde verlassen und nach Vitry in die \u201eBetten\u201c fahren. Zum Gl\u00fcck dauert es nur 15 Minuten vom Flughafen zu Mei\u00dfens Partnerstadt Vitry. Der Sonnabend war ganz dem Zusammensein mit den Gastfamilien gewidmet. Wir hatten Gl\u00fcck, denn unsere Gastmutter, Ingrid Brechenmacher, ist eine geb\u00fcrtige Rheinl\u00e4nderin, so dass Sprachhindernisse nicht zu \u00fcberwinden waren. Au\u00dferdem kannte ich das Heim schon vom Besuch 2008. Am Samstagvormittag fuhren wir zum Eifelturm, da mein Sohn dort unbedingt hin wollte. Nach einem marokkanischen Mittagessen besuchten wir in Vitry die \u201eWelt der Sinne\u201c. Am Abend fand im Sportcasino ein Willkommensabend statt, der uns mit Gestaltung und Essen beeindruckte. Am Sonntag war ein super Wetter und neben den 1000 Joggern verbrachten wir diesen in den Tuileries. Wir sahen Werke von Claude Monet im Museum de l`Orangerie. A\u00dfen unter Kastanien super zu Mittag und hatten vier Stunden Zeit, uns individuell den Louvre zu erschlie\u00dfen. Mein Sohn Max war nat\u00fcrlich von der Mona Lisa beeindruckt und den Gem\u00e4chern Napoleons III. Ein St\u00fcck franz\u00f6sische Lebensart fanden wir beim Warten an der Seine. Dort lernten wir eine \u00e4ltere Franz\u00f6sin mit einem wei\u00dfen Papagei kennen und junge Franzosen, die versuchten ihre Handy aus dem Fluss zu fischen, erfolglos. Mit einem lecken Abendessen und der Lichterfahrt mit Schiff auf der Seine sowie Nachtbusfahrt durch Paris-City ging dieser tolle Sonntag zu Ende. Am Montag fuhren wir mit dem Bus zu Claude Monet Garten und Wohnhaus nach Giverny. Dabei lernten wir das Pariser Verkehrschaos kennen. Gut zwei Stunden dauerte die 80 km weite Busreise! In Giverny sahen wir eine Bilderausstellung von franz\u00f6sischen Impressionisten und begriffen, dass die Kunstrichtung des \u201esozialistischen Realismus\u201c, Bilder von Arbeitern am Hochofen\u201c, ganz andere Wurzeln gehabt hat, als gemeinhin angenommen. V\u00f6llig beeindruckt waren alle von Monets Garten- und Seenlandschaft. So wie die Bilder gemalt ber\u00fchmt sind, so detailgetreu sind die \u201eangelegten\u201c nat\u00fcrlichen Vorlagen. Anfang Oktober bl\u00fchten Dahlien, Aster, Sonnenblumen etc., das Laub begann sich zu f\u00e4rben. Unvergesslich! Ein weiteres Highlight erlebten alle am Nieseldienstagvormittag mit dem Besuch des Rathauses von Paris. Die S\u00e4le, die Kronleuchter, der Prunk alter Zeiten eindrucksvoll f\u00fcr die Gegenwart erhalten. Die Kinder liefen gern auf roten Teppichen und rutschten auf gebohnerten Parkett. Mit einem Gutschein (13,00 \u20ac) wurden wir in ein erstklassiges Selbstbedienungsrestaurant in die individuelle Familiengestaltung entlassen. Es waren f\u00fcnf erlebnisreiche, kommunikative, bildende Tage in unserer Partnerstadt Vitry. Danke den Organisatoren, danke f\u00fcr die Gastfreundschaft, danke f\u00fcr die Zeit und die Geduld. 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