Als Verein mit inzwischen zwei Baumpatenschaften haben wir uns über die Einladung des Amtes für Stadtplanung und -entwicklung zum ersten Baumpatenschaftsfest im Nikolaipark sehr gefreut. In einer sehr angenehmen Atmosphäre wurden die vielfältigen Geschichten und Beweggründe hinter den einzelnen Baumpatenschaften kommuniziert. Unsere beiden Bäume sind die Japanische Nelkenkirsche am Altstadteingang und der Baumflieder im kleinen Park am Kändlerbrunnen. Sie symbolisieren 25 Jahre Städtepartnerschaftsverein Meißen e.V. und 60 Jahre Städtepartnerschaft Vitry-sur-Seine und Meißen. Das Fest war ein sehr schönes Treffen von Menschen, die sich für eine grüne und lebenswerte Stadt engagieren.
Der 1. September ist inzwischen ein fester Termin im Jahreskalender des Städtepartnerschaftsvereins Meißen e.V.. Zur Gedenkfeier am Vormittag legten Vertreter unseres Vereins Blumen nieder. Nach der offiziellen Zeremonie besichtigte die Delegation unsere Partnerstadt Legnica
Im Heiligen Grund fand im August das beliebte Fest der Vereine statt. Rund 45 Vereine präsentierten sich an diesem Tag, darunter auch wir. Mit einem vielfältigen Programm gaben wir Einblicke in unsere Arbeit und informierten die Besucher über Meißens sieben Partnerstädte. Wir luden zu Länderpuzzles ein und boten typische Spiele aus den Ländern der Partnerstädte an. Bei Kendama und Penthelita war wahres Geschick gefragt. Für kreative Gäste gab es die Möglichkeit sich an Origami oder Armbändern in den Farben der Flaggen der Partnerländer auszuprobieren. Für den kleinen Hunger zwischendurch wurden zudem frische Crêpes angeboten. Das Fest der Vereine im Heiligen Grund bot eine ideale Gelegenheit, das lokale Vereinsleben kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam einen lebendigen und genussvollen Tag zu verbringen.
Unser Verein unterstützte das diesjährige Sommerbewegungsfest der Nassaumücken mit viel Engagement und Freude. Das kindgerechte Pétanque zog die Kinder genauso magisch an wie die abwechslungsreichen Geschicklichkeitsspiele. Wir freuen uns, einen sportlichen Beitrag, der gleichzeitig unsere Partnerstädte vorstellte, geleistet zu haben.
Am 28. Juni waren wir zur Jubiläumsfeier des Kanuvereins eingeladen und haben von Herzen mit Köstlichkeiten aus unseren sieben Partnerstädten zum 100. Jubiläum gratuliert.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die gemeinsamen Projekte.
Seit vielen Jahren arbeiten unsere zwei Vereine vor allem beim Literaturfest zusammen.
Auch in diesem Jahr lockte das Literaturfest zahlreiche große und kleine Literaturfreunde in die Stadt und bot unvergessliche Begegnungen mit Sprache, Geschichten und kultureller Vielfalt. Auch unser Verein war dabei. Wir starteten bereits am Donnerstag mit einer bewegenden und humorvollen Lesung. Matthias Cotta las im Bootshaus der SG Kanu Meißen e.V. in stimmungsvoller Atmosphäre aus dem Roman „Sitzen vier Polen im Auto“ von Alexandra Tobor – eine autobiografisch geprägte Geschichte über das Aufwachsen in einer polnischen Einwandererfamilie in den 1980er Jahren. Am Samstag folgte das Kinderlesefest. Unser Städtepartnerschaftsverein verwandelte in Kooperation mit der Stadt Meißen den Rathausinnenhof in einen bunten Ort der Begegnung und Kreativität, der die Kinder zu einer literarischen Reise durch die Partnerstädte einlud. Drei Stunden lang wurde vorgelesen, gebastelt, gespielt und gelacht – ohne Pause! Besondere Höhepunkte waren die musikalischen Mitmachlesungen „Karneval der Tiere“ mit Beatrix Kant aus Fellbach, die deutsch-polnischen Kinderlesungen mit einem Autor aus Legnica und zweisprachige Puppenspiele mit Gästen aus Provo. Darüber hinaus gab es Origami und Kendama aus Japan, Bastelaktionen aus Litoměřice, ein zweisprachiges Puppenspiel mit Gästen aus Provo (USA), griechische Spiele, französisches Pétanque und leckere Crêpes. Es war ein gut besuchtes Fest der Sprachen, Kulturen und Geschichten. Am Samstagabend entführte Beatrix Kant das Publikum im Weinladen in der Burgstraße in die Welt von Hanns-Josef Ortheils Roman „Die Erfindung des Lebens“. Die Lesung berührte mit der sensiblen Geschichte eines Jungen, der durch Sprache zu sich selbst findet – ein würdiger Abschluss für ein rundum gelungenes Literaturfest. Wir danken allen Mitwirkenden, Partnerstädten, Organisatoren und Besuchern für diese bereichernden Tage – und freuen uns schon jetzt auf das nächste Literaturfest!
Am Mittwoch, dem 11. Juni 2025 haben wir die Kinder der Kindertagesstätte Nassaumücken mit einem Miniliteraturfest auf das Wochenende eingestimmt und ihnen in zwei Durchgängen „Oh, wie schön ist Panama“ vorgelesen. Die jungen Zuhörer waren sehr aufmerksam und haben sich gefreut, dass sie so einen schönen Literaturfestauftakt hatten.
Am 15. Mai 2025 begaben sich die „Füchse“ der Kindertagesstätte „Nassaumücken“ auf eine ganz besondere Reise. Im Quartierstreff gingen sie mit viel Neugier, Freude und Entdeckergeist mit uns auf eine kulinarische und kulturelle Weltreise. Die Reise begann mit einem Blick auf das Foto mit den bunten Flaggen am Altstadtbrückenkopf. Gemeinsam fanden die Kinder heraus, zu welchem Land die jeweiligen Flaggen gehören und bekamen von uns erklärt, dass Meißen in diesen Ländern Partnerstädte hat und diese wie Freunde sind. Mit einem Globus in der Hand begann die spannende Reise rund um den Erdball. Die erste Station war Fellbach. Von dort aus ging es weiter nach Tschechien, Frankreich, Polen, Griechenland, in die USA und nach Japan. Bei jeder Station wurde auf dem Globus gezeigt, wo das Land liegt, anschließend zeigten wir die passende Flagge und ein Foto der jeweiligen Stadt. Die Kinder lernten, wie man in jedem Land freundlich „Guten Tag“ sagt und anschließend gab es ein typisches Häppchen zu probieren. Die kleinen Feinschmecker durften sich durch viele internationale Köstlichkeiten kosten. Das große Buffet gab es im Anschluss als zweites Frühstück: die knusprigen Reiswaffeln – die Risbellis – wurden mit Stäbchen serviert und waren ein Gruß aus Arita. Ein echtes Abenteuer für die Kinder. Vitry-sur-Seine verwöhnte mit Baguette und Käse. Aus Legnica kam Herzhaftes wie Tomaten und saure Gurken, während Litoměřice mit Oblaten vertreten war. Für Provo standen süße Brownies ganz oben auf der Beliebtheitsskala und Fellbach brachte frische Brezeln mit. Aus Korfu gab es cremigen Joghurt mit Honig – ein leckerer und gesunder Abschluss. Zum Ende dieses besonderen Morgens durften die Kinder kreativ werden: Auf einer großen Weltkarte malten sie die deutsche und die japanische Flagge farbenfroh aus – als Zeichen für Freundschaft, Offenheit und Neugier auf die Welt. Das Städtepartnerschaftsfrühstück war mehr als nur eine gemeinsame Mahlzeit. Es war eine kleine Reise um die Welt, ein Fest der Begegnung und ein lebendiger Beitrag zur frühen interkulturellen Bildung. Mit großer Begeisterung und viel Freude haben die Füchse erfahren, wie vielfältig und spannend unsere Welt ist – und wie schön es ist, Freunde in anderen Ländern zu haben.
Am 13. Mai fand am Altstadtbrückenkopf die feierliche Übergabe der Zuwendung aus der kommunalen Vereinsförderung 2025 statt. Bürgermeister Markus Renner überreichte gemeinsam mit Frau Arnold vom Familienamt die Fördermittel an unseren Städtepartnerschaftsverein Meißen e.V.. Die finanzielle Unterstützung der Stadt Meißen würdigt unser vielfältiges Engagement bei der Pflege der Städtepartnerschaften unserer Stadt und unterstreicht die Bedeutung des Ehrenamts. Der Platz mit den Flaggen der Partnerstädte und dem Städtepartnerschaftsbaum gab der Fördermittelübergabe einen besonderen symbolischen Rahmen und verdeutlicht die Verbundenheit und das gemeinschaftliche Miteinander, das über Stadt- und Landesgrenzen hinausreicht.
Am zweiten Maiwochenende trafen sich zur diesjährigen Vereinswanderung International Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Meißen e. V. mit zwei Seniorengruppen aus der polnischen Partnerstadt Legnica. Die Gäste reisten per Reisebus an, begleitet von ihren Betreuern und Agnieszka Lakomska von der Stadt Legnica. Die gemeinsame Wanderung begann in Constappel und führte durch die idyllische Natur zur Kirche in Röhrsdorf. Dort wartete ein besonderer Programmpunkt: Pfarrer Christoph Rechenberg gab spannende Einblicke in die Geschichte und Architektur des Gotteshauses – ein Moment der Besinnung und des Staunens. Nach der Besichtigung stärkten sich alle bei einem geselligen Picknick im Grünen, bevor es weiter entlang ruhiger Wanderwege und plätschernder Bäche in Richtung Schulzemühle Gauernitz ging. Die Miniaturwassermühle ist ein liebevoll restauriertes technisches Denkmal. Sie erzählt vom traditionellen Müllerhandwerk und ist ein kleines sehenswertes Museum, ein echtes Juwel regionaler Geschichte. Doch wie so oft verging die Zeit viel zu schnell. Begleitet von herzlichem Winken, dem festen Versprechen: Bis zum nächsten Jahr! und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck verabschiedeten sich die Gäste gegen Abend. Ein schöner Tag voller Bewegung, Begegnung und gemeinsamer Entdeckungen.
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